Ihr Bürgermeisterkandidat – Martin Bartlweber
Begrüßung
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Seeon, Seebruck und Truchtlaching,
ich freue mich, dass Sie den Weg auf unsere Internetseite gefunden haben und sich für die baldige Wahl des Bürgermeisters und des Gemeinderates in Seeon-Seebruck interessieren. Als amtierender Erster Bürgermeister der Gemeinde Seeon-Seebruck kandidiere ich am 8. März 2026 erneut für dieses Amt.
Bürgermeister zu sein ist für mich eine Herzenssache. Es ist ein Amt, das nah bei den Menschen ist, Vertrauen schafft und Brücken baut. Es erfordert Offenheit für unterschiedliche Lebensentwürfe, Meinungen und Interessen – und bietet zugleich die besondere Möglichkeit, die eigene Heimat aktiv mitzugestalten und verantwortungsvoll in die Zukunft zu führen. Dafür braucht es Leidenschaft: für unsere Dörfer, unsere einzigartige Landschaft und vor allem für die Menschen, die hier leben.
Seit 2020 prägt all dies mein tägliches Handeln. Die Gemeinde Seeon-Seebruck als Erster Bürgermeister zu führen, ist für mich Privileg und Aufgabe zugleich. Eine Aufgabe, die aus Überzeugung erfüllt wird – und die mehr erfordert als den Einsatz eines Einzelnen. Denn nachhaltige Lösungen entstehen nicht allein, sondern nur miteinander.
Unsere Heimat lebt von ihren gewachsenen Traditionen, ihrem Brauchtum und ihren Besonderheiten. Vereine tragen entscheidend dazu bei und sorgen für Zusammenhalt und Leben in unseren Dörfern. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, das ehrenamtliche Engagement in unserer Gemeinde aktiv zu unterstützen und zu stärken.
Gleichzeitig stehen wir vor der wichtigen Aufgabe, für Jung und Alt sowie für unterschiedliche Lebenslagen passenden Wohnraum zu schaffen. Nur wer hier wohnen kann, bleibt Teil unserer Gemeinschaft. So stellen wir sicher, dass unsere Gemeinde nicht nur ein schönes Ausflugsziel ist, sondern echte Heimat bleibt.
Mit großer Motivation arbeite ich daran, unsere Gemeinde und unsere Verwaltung zukunftsfähig aufzustellen. Nachhaltige Konzepte für Infrastruktur, Digitalisierung sowie für einen attraktiven Tourismus- und Gewerbestandort sind dabei entscheidend. Gemeinsam mit dem engagierten Rathausteam, dem Gemeinderat und fachlicher Unterstützung aus verschiedenen Gremien können wir hier viel bewegen.
Die drei parteifreien Wählergruppen aus Seeon, Seebruck und Truchtlaching haben mich erneut als parteifreien Bürgermeisterkandidaten nominiert. Darüber freue ich mich sehr. Ich hoffe, dass Sie mir bei der Wahl Ihr Vertrauen schenken.
Bitte nutzen Sie die Gelegenheit, mit mir und den Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten ins Gespräch zu kommen – sei es mit Fragen, Anregungen oder auch kritischen Punkten. Wir sind offen dafür und möchten wissen, was Sie bewegt.
Ich danke Ihnen herzlich für Ihr Interesse an unserer Arbeit und bitte Sie am 8. März um Ihre Stimme für mich als Bürgermeister sowie für unsere parteifreien Gemeinderatskandidaten.
Wir machen uns stark für Seeon, Seebruck und Truchtlaching.
Mitanand geht mehr.

Ihr
Martin Bartlweber
Persönliches
Martin Bartlweber
46 Jahre, verheiratet, Vater von drei Kindern
Aufgewachsen in Obing, nach Seilerberg eingeheiratet – und längst in Seeon-Seebruck zuhause
Ehrenamtler und Vereinsmensch, weil Gemeinschaft nicht von selbst entsteht
Gesellig, bodenständig und unkompliziert
Beruf: Pflegefachkraft für Intensivmedizin und Anästhesie,
Pflegefachlicher Gutachter des Medizinischen Dienstes Bayern, Erster Bürgermeister
Lieblingsplatz: die eigene Terrasse – beim Grillen, Lachen und guten Gesprächen
In der Freizeit: meist am Sportplatz, um die Kinder anzufeuern; außerdem gerne beim Fischen – und hin und wieder mit dem Motorrad unterwegs
Lieblingsessen: Pasta in allen Varianten – und in guter Gesellschaft
Urlaubstraum: Richtung Süden – Zeit mit der Familie, zur Ruhe kommen, Kraft tanken
Seine Überzeugung: Mitanand geht mehr – weil man gemeinsam mehr erreicht.
Martin Bartlweber – Erster Bürgermeister der Gemeinde Seeon-Seebruck – Ein ganz persönliches Interview
Ein Rückblick auf sechs Jahre: Wie fühlt es sich an?
Eigentlich sind es gar nicht so viele Jahre – aber in der Zeit ist so viel passiert, dass es sich manchmal wie ein ganzes Leben anfühlt. Wir haben uns gemeinsam Herausforderungen stellen müssen, mit denen wirklich niemand rechnen konnte. Ob Corona, das nahe Kriegsgeschehen oder die daraus resultierende Flüchtlingskrise und Inflation – viele äußere Einflüsse haben unseren Alltag erschüttert. Umso dankbarer bin ich, dass wir nach diesen sechs Jahren immer noch sagen können, wir haben vieles erreicht.
Gab es manchmal Zweifel?
Natürlich. Immer. Bis heute. Wenn man Entscheidungen für so vielfältige Bereiche treffen muss – Wirtschaft, Tourismus, Soziales oder auch für die Mitarbeiter im eigenen Haus – kann man es nie allen recht machen. Und das bekommt man natürlich auch zu hören. Ich nehme Kritik ernst, ich mache mir keine Entscheidung leicht. Deshalb gehören Zweifel immer dazu. Man kann es auch Reflektion nennen. Ich hinterfrage immer den Weg, den wir gehen. Manchmal kommen dann auch gute Alternativen dabei raus. Zweifel sind also nicht unbedingt etwas Schlechtes.
Aber eine weitere Amtszeit war immer geplant?
Die Zeit ist vergangen wie im Flug und als es Zeit war, darüber nachzudenken, war mir sofort klar: Ich bin noch nicht fertig.
Martin Bartlweber ganz persönlich – welcher Mensch steckt dahinter?
Zuallererst mal ein Mensch, der hier Zuhause ist. Es ist ein großes Privileg, die eigene Heimat mitgestalten zu dürfen. Meine Arbeit beeinflusst das Leben meiner Familie, meiner Freunde, mein direktes Umfeld. Deshalb wissen auch viele, welcher Mensch hinter dem Bürgermeisteramt steckt. Wenn ich mich selbst beschreiben soll, würde ich sagen, ich habe Humor, Empathie und bin sehr geduldig. So schnell bringt mich keiner auf die Palme. Aber wenn doch mal diskutiert wird, bin ich niemals nachtragend. Man kann immer mit mir reden.
Welche Schwächen machen den Alltag manchmal schwierig?
Ich mag es sehr harmonisch. Da kriegt man schon mal zu hören, dass man nicht genug auf den Tisch haut. Stimmt vielleicht auch. Ich glaube daran, dass man mit einem ruhigen Gespräch oft mehr erreicht als mit emotionalen Diskussionen. Außerdem bin ich immer zu spät. Weil ich mir einfach zu viele Termine in den Kalender stopfe und immer alles gleich erledigen will. Da treibe ich meine Mitarbeiter schon manchmal in den Wahnsinn.
Warum lohnt es sich, jetzt gemeinsam weiter zu gehen?
Weil wir in den vergangenen Jahren gezeigt haben, dass wir auch in schwierigen Zeiten zusammenhalten und Verantwortung übernehmen können. Seeon-Seebruck steht heute gut da, weil wir gemeinsam Lösungen gesucht haben. Ich möchte Bewährtes sichern und unsere Gemeinde mit Augenmaß weiterentwickeln – im offenen Dialog und mit Respekt vor unterschiedlichen Meinungen.